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Der Blog enthält Stories von ehemaligen oder aktiven Sportlern und Trainern, die wir interviewt haben.
Mit 5 Fragen werden sie kurz vorgestellt. 🚀 Viel Spaß!

Caroline Pilhatsch, 18 – Schwimmerin im USC Graz, Leistungszentrum

Caroline Pilhatsch, 18, Schwimmerin im USC Graz Leistungszentrum, Photo: GEPA pictures/ Markus Oberlaender

Wo kommst du her?

Ich bin Grazerin, habe als Kind erst rhythmische Sportgymnastik gemacht, bevor ich mit 11 zum Schwimmen gewechselt bin.

Wie oft trainierst du pro Woche?

Ich habe 6 Mal pro Woche Schwimmtraining, daneben sitze ich 3 Mal pro Woche auf dem Rad, habe 2 Mal Krafttraining und 2 Mal vor dem Schwimmtraining Rumpfstabi.

Was sind deine größten Erfolge?

Das waren 2015 bei der Jugend EM in Baku der 1. und 2. Platz über 50m Rücken und Delfin. Besonders war hier die Atmosphäre. Durch diese riesigen absolut neuen Sportstätten hatte man schon ein bisschen Olympiafeeling. Der Erfolg hat es dann noch toller gemacht. Das zweite Highlight war 2016 der 9. Platz bei der EM über 50m Rücken in London.

Was sind deine Ziele?

Das wäre die Teilnahme bei Olympia mit Platzierung unter den Top 16 bzw. Top 8, aber auch unter die Top 8 bei der anstehenden EM in Budapest zu kommen. Und überhaupt, Finalteilnahmen zu erreichen ist immer der große Ansporn.

 

Was bedeutet dir die Gemeinschaft im Schwimmsport?

Die Gemeinschaft hat man grundsätzlich im Training und vermisst das Team dann auch schon nach zwei drei Wochen Trainingspause und freut sich, sie wieder zu sehen. Wir sind als Team unter Dirk Lange international sehr gemischt. Einige im Training sind dadurch dann auch meine Gegner im Wettkampf. Für diesen Moment ist man dann Einzelkämpfer, doch gleich nach dem Rennen kann man sich schon wieder in der Gemeinschaft über die erreichte Leistung freuen.

 

Wir führen Interviews mit Athleten und Trainern, um ihre Wünsche zu verstehen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir freuen uns, dass Caroline Pilhatsch SwimChallenge unterstützt und bedanken uns ganz herzlich – meint das SwimChallenge Team. 🚀 🏊

 

Nicole Pichler, 21 – Schwimmerin im ATUS Graz, aktuell in der Trainer-Ausbildung

Nicole Pichler, 21 – Schwimmerin im ATUS Graz und aktuell in der Trainer-Ausbildung
Nicole Pichler, 21, Schwimmerin im ATUS Graz – aktuell in der Trainer-Ausbildung

Wo kommst du her?

Geboren bin ich in China, meine Mutter ist Südkoreanerin, mein Vater Österreicher, aufgewachsen bin ich in Geistthal bei Köflach und durch das Schwimmen nach Graz gelangt.

Wie oft trainierst du pro Woche?

Aktuell trainiere ich eine kleine Nachwuchsgruppe im ATUS, aber zuletzt hatte ich 10 Mal pro Woche Schwimmtraining und daneben noch Landtraining oder saß auf dem Ergometer – neuerdings gehe ich dafür gern ins Fitnessstudio.

Was sind deine größten Erfolge?

Schon mit 13 holte ich den 3. Platz bei den Staatsmeisterschaften über 200m Brust. Bei den „International Children Games“ zwei Mal den 3. Platz über 50 und 100m Brust. Zusätzlich hatte ich 2009 Final-teilnahmen bei den EYOFs in Tampere (Finnland), der Junioren EM und zuletzt in der Saison 2014 bei den österreichischen Staatsmeisterschaften über 50m Brust.

Was sind deine Ziele?

Mein vorrangiges Ziel ist aktuell wieder fit zu werden. Die Chance besteht jetzt mit dem ATUS und meiner Nachwuchs-trainingsgruppe ins Trainingslager zu gehen, dort ganz viel zu arbeiten und diese noch ganz Jungen Athleten zu fördern.

Was bedeutet dir die Gemeinschaft im Schwimmsport?

Ich finde es schade, dass sie manchmal zuwenig vorhanden ist und wünsche mir mehr Austausch unter den verschiedenen Teams und Trainern. Kein Konkurrenz-denken sondern das Verständnis, dass für alle eine gemeinsame Förderung im Sport im Mittelpunkt steht. So wäre es schön, wenn jungen Athleten mehr Optionen gelassen werden, um auch zu anderen Teams zugehen, wo sie sich besser weiterentwickeln können. Es geht schließlich um die Sportler die mit ihren Familien sehr viel für ihre Träume investieren.

Wir führen Interviews mit Athleten und Trainern, um ihre Wünsche zu verstehen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir freuen uns, dass Nicole Pichler SwimChallenge unterstützt und bedanken uns ganz herzlich – meint das SwimChallenge Team. 🚀

Markus Höfferer, 22 – Schwimmer im USC Graz, Leistungszentrum

Markus Höfferer, 22, Schwimmer im USC Graz – Leistungszentrum

Wo kommst du her?

Ich komme aus St. Veith in Kärnten und lebe jetzt in Graz.

 Wie oft trainierst du pro Woche?

Ich habe 10 Mal pro Woche Schwimmtraining und 3 Mal pro Woche Krafttraining.

Was sind deine größten Erfolge?

Das war wohl 2015 der österreichische Rekord über 4×50 Meter Kraul und damit der im Team erreichte Staatsmeistertitel.

Was sind deine Ziele?

Ich hoffe, dass ich mich nächstes Jahr für die Langbahn-WM 2017 oder die Kurzbahn-EM qualifizieren kann.

Was bedeutet dir die Gemeinschaft im Schwimmsport?

Es hat jeder andere Stärken. Ich profitiere so viel von dem, was ich von anderen lernen kann und es ermöglicht mir, mich zu pushen.

Wir führen Interviews mit Athleten und Trainern, um ihre Wünsche zu verstehen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir freuen uns, dass Markus Höfferer  SwimChallenge unterstützt und bedanken uns ganz herzlich – meint das SwimChallenge Team.

Gernot Poduschka, 45 – Schwimmtrainer, ATUS Graz – Leistungsgruppe A

Gernot Poduschka, Schwimmtrainer, ATUS Graz
Gernot Poduschka, 45, Schwimmtrainer, ATUS Graz – Leistungsgruppe A

Wo kommst du her?

Ich komme aus Graz.

Wie viele Athleten betreust du?

Aktuell 15 Schwimmer im Alter zwischen 14 und 23, die meisten aber Jahrgang 1999, 2000 und 2001.

Was sind deine größten Trainer-Erfolge?

Die Finalteilnahme von Daniel Pilhatsch bei der Junioren-EM, und die Europäisch Olympischen Jugendtage 2009, auf denen Nicole Pichler mit 13 Jahren in der allgemeinen Klasse über 200m Brust den 3. Platz holte, während auch Mirna Jukić zu dieser Zeit noch aktiv war.

Was sind deine Ziele oder dein Motto?

Naja, ich habe eher Wünsche. Solange ich als Trainer arbeite, trage ich auch meinen Bart. Ein Wunsch wäre den Bart mal ganz abzurasieren, sobald der erste bei Olympia ist.

Meine Ziele werden dadurch definiert, dass meine Athleten erreichen, was sie erreichen wollen.  

Was bedeutet dir die Gemeinschaft im Schwimmsport?

Viel, weil notwendig. Allein trainieren geht nicht, je besser die Gemeinschaft ist, umso mehr Motivation entsteht auch.

Die Trainergemeinschaft für den Schwimmsport ist wichtig, da es letztlich um das große Ganze geht und Talente gefördert werden sollen.

 

Wir führen Interviews mit Athleten und Trainern, um ihre Wünsche zu verstehen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.         Wir freuen uns, dass Gernot Poduschka SwimChallenge unterstützt und bedanken uns ganz herzlich – meint das SwimChallenge Team.

Robert Pasold, 27 – Open Water Schwimmer im USC Graz – Masters

Robert Pasold, Open Water Schwimmer im USC Graz – Masters
Interview mit Robert Pasold, 27, Open Water Schwimmer im USC Graz – Masters

Wo kommst du her?

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Ort in Thüringen und durch das Studium nach Graz gelangt.

Wie oft trainierst du pro Woche?

Ich habe pro Woche 3 Mal Schwimmtraining jeweils mit Rumpf-Stabi an Land, einmal Wasserspringen und einmal Yoga zur Dehnung.

Was sind deine größten Erfolge?

In der Saison 2016 habe ich in Österreich den 5. Platz des Austrian Open Water Cups – Europas größter Freiwasserserie erreicht.

Was sind deine Ziele?

Jetzt läuft die Vorbereitung auf die nächste Saison, ich hoffe, dass ich dann meine Zeiten nochmals unterbieten kann und ganz vorn mitmische.

Was bedeutet dir die Gemeinschaft im Schwimmsport?

Das Training in meinem Team ist mir sehr wichtig – hier habe ich viel Spaß und gleichzeitig härteste Konkurrenten, die mich pushen.